Baugesprächsreihe "Qualität am Bau" war ein großer Erfolg
Auf große Resonanz stieß die abgeschlossene AS-Baugesprächsreihe "Qualität am Bau" in Ettersburg bei Weimar, Verl bei Gütersloh und Oestrich bei Wiesbaden. Insgesamt 210 Planer und sonstige Bauauftraggeber sowie Vertreter von Baubetrieben nahmen an den drei Veranstaltungen teil und zeigten sich sehr beeindruckt vom vielseitigen Vortrags- und Rahmenprogramm. Der Zuspruch für das Baugespräch auf Schloss Vollrads bei Wiesbaden war so groß, dass das Event zweimal am selben Tag durchgeführt werden musste.
U. a. wurden beim kollegialen Austausch die Ursachen der weit verbreiteten Negativstimmung zwischen den am Bau Beteiligten aufgedeckt und Lösungsansätze entwickelt. Weitere Schwerpunkte waren die Gebäudediagnose, die Auswahl der passenden Fachfirmen und Partner sowie die effektive Baudokumentation mit zielführender Mängelverfolgung/ -vermeidung und -behebung. Im praktischen Teil der Baugespräche informierten Vertreter der beauftragten Architekturbüros die Teilnehmer aus erster Hand über die Sanierung wertvoller historischer Bausubstanz, Schloss Ettersburg bei Weimar und Schloss Vollrads bei Wiesbaden. Die Themenschwerpunkte:
Gezielt Qualität bieten:
Echte Wettbewerbsvorteile durch auftraggeberfreundliche und leicht verständliche Gebäudediagnose mit Ist- und Soll-Zustand, Maßnahmenplanung und Kostenkalkulation.
Hier kann man mit Know-how, Hilfsmitteln und verschiedenen Arten der Dokumentation die Transparenz für den Bauherren verbessern und so für eine offene Kommunikation und großes Vertrauen von Anfang an sorgen. Eine detaillierte, einfache Altbau-Gebäudebewertung mit Stärken- und Schwächenanalyse und anschließender Kostenkalkulation kann einem fachlich versierten Auftraggeber wie auch dem privaten Bauherren einen klaren Überblick über das anstehende Projekt liefern. Nur wenn der Bauherr klar erkennen kann, welche Baumaßnahmen unaufschiebbar sind und welche peu à peu erfolgen können, hat er für sich eine hohe Planungssicherheit und wird die Umsetzung inklusive Kostenkalkulation mit entsprechender Überzeugung beim Kreditgeber vertreten. Planer, denen dies bei den unterschiedlichsten Bauherren immer wieder gelingt, vermitteln Vertrauen und Professionalität und haben nicht zuletzt erhebliche Wettbewerbsvorteile.
Gezielt Qualität wählen:
Gute Qualität am Bau wird auch dadurch gefördert, dass man bei Ausschreibung und Auftragsvergabe besonders auf die Leistungsfähigkeit der infrage kommenden Firmen achtet. Entsprechende Informationen über die Qualifikation der Firmen liegen zwar in unterschiedlicher Form vor, doch sind diese häufig nicht genügend aussagefähig und aktuell. Beim Baugespräch wurden deshalb sinnvolle Wege aufgezeigt, um die Eignung der zur Wahl stehenden Baufirmen umfassend und auf dem neuesten Stand zu ermitteln. Sei es, um den Anforderungen eines Bauherren zu genügen oder um Fachbetriebe für seltene Spezialarbeiten zu finden. Die Zusammenarbeit mit den richtigen Partnern spart Zeit, Arbeit und Kosten und verbessert das "Betriebsklima" am Bau.
Kompetenter Umgang mit Baumängeln:
Dass Baumängel trotz aller Bemühungen zu deren Verhinderung entstehen, ist nicht auszuschließen. Der angemessene Umgang aller Beteiligten mit Baumängeln ist deshalb entscheidend! Wichtig ist vor allem eine zeitnahe und kompetente Behebung der Mängel. Voraussetzung dafür ist aber eine umfassende Verwaltung und Dokumentation einschließlich Bautagebuch, Soll-Ist-Vergleich, Foto-Dokumentation usw. – die nicht zuletzt im Fall des Falles auch eine lückenlose Beweisführung garantiert. Zudem lassen sich durch frühzeitiges Erkennen von Mängeln, umfassende Dokumentation sowie offene Kommunikation meist schwerwiegendere Folgeschäden und weitere Mängel schon im Vorfeld verhindern.
Auch hier ist uneingeschränkte Offenheit zwischen allen Beteiligten ebenso unabdingbar wie die zeitnahe Herstellung eines Einverständnisses, um Unklarheiten von Anfang an zu vermeiden und alle Beteiligten im Sinne guter Bauqualität zum „Handeln in Gemeinsamkeit“ zu bringen.
Am Schluss der Baugespräche stand traditionell der kollegiale Austausch bei einem Snack in ansprechendem Ambiente. Das AS-Team hofft, dass auch bei diesen drei Treffen die Kommunikation und das gegenseitige Verständnis gefördert wurden, was letztlich auch einer besseren Bauqualität dienen könnte.
